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Für das „Lebenswerk“ ausgezeichnet

06.07.2018
Ehrung ehemaliger Chefärzte für ihr Engagement in der Oberlinklinik

Potsdam. Zwei Pioniere, die die Entwicklung der Potsdamer Oberlinklinik über Jahrzehnte maßgeblich geprägt und gestaltet haben, standen am vergangenen Dienstag im Mittelpunkt. Genau dort, wo einst Dr. Klaus Müller und Dr. Hans Joachim Briest im Veranstaltungssaal des Mutterhauses ihre Bewerbungsgespräche hatten, trafen sich beide 15 Jahre nach Beendigung ihrer Wirkungszeit wieder.

Es waren die 80. Geburtstage der ehemaligen Chefärzte, die den Anlass für die Oberlinklinik gaben, beiden im Kreise zahlreicher Wegbegleiter und Nachfolger für ihr unermüdliches Engagement zu danken.

„Der Saal sieht noch genauso aus, wie damals. Hier haben viele Veranstaltungen, Treffen und Diskussionen stattgefunden. Daran kann ich mich gut erinnern“, sagt Dr. Müller und berichtet aus seinen 23 Jahren in der Oberlinklinik.

Ein Tondokument von Dr. Müller anlässlich 100 Jahre Rehabilitation im Oberlinhaus aus dem Jahr 1986, war Steilvorlage für die Laudatio des Ärztlichen Direktors Dr. Robert Krause. Denn die Themen waren vor 30 Jahren so aktuell wie heute: neue Operationssäle, neue Röntgentechnik, weiter entwickelte Operationsverfahren. „Dr. Müller und Dr. Briest standen in ihrer Zeit vor ähnlichen Herausforderungen wie wir heute“, betonte Dr. Krause und bezog sich dabei auf die Grundsteinlegung 1989 für den hochmodernen OP-Trakt-Anbau und den heutigen OP-Neubau. Damals wie heute wurde auf innovative Ausstattung geachtet. So werden die neuen OP-Säle in Deutschland die ersten sein, die mit dem schwedischen Opragon8-Lüftungssystem ausgestattet sind, die für Verwirbelung um den OP-Tisch herum sorgen, womit höchste Keimfreiheit erreicht werden soll.

Dr. Müller kam 1980 nach dem Studium an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena und der Tätigkeit am Rudolf-Elle-Krankenhaus, der heutigen Waldklinik Eisenberg, als Chefarzt für Orthopädie an die Oberlinklinik. Dort hat er die Endoprothetik stetig weiterentwickelt und sich fast ein Viertel Jahrhundert lang unermüdlich für Patienten eingesetzt. Vor allem für jüngere Menschen. Denn damals war ein vollständiger Ersatz eines Gelenkes, z.B. der Hüfte, nur für Patienten ab dem 60. Lebensjahr vorgesehen.

Dr. Briest kam nach seinem Medizin-Studium an der Humboldt Universität Berlin und Stationen in Frankfurt Oder, Oranienburg und dem Ernst-von-Bergmann-Klinikum 1993 als Chefarzt für Anästhesie und Intensivmedizin an die Oberlinklinik und wirkte hier bis 2003. Viele werden Ihn zudem noch aus seiner Tätigkeit als Leiter der „Schnellen medizinischen Hilfe“ in Potsdam kennen.

„Die Zufriedenheit unserer Patienten kommt mit dem großartigen Ranking-Ergebnis der jüngsten F.A.Z.-Studie ‚Deutschlands beste Krankenhäuser‘ zum Ausdruck. Wir haben deutschlandweit den 14. Platz erreicht“, bedankte sich Dr. Krause bei allen Anwesenden.

(Mitte) MR Dr. med. Hans Joachim Briest und Dr. med. Klaus Müller umgeben von Pfarrer Matthias Fichtmüller, Theologischer Vorstand, Dr. med. Robert Krause, Ärztlicher Direktor, Dr. med. Sascha Schneider, Stellv. Ärztlicher Direktor, Andreas Koch, Kaufmännischer Vorstand (von l.n.r.)





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