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„Ich habe nie bereut, in den Oberlin Werkstätten zu arbeiten.“

Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Fachverbänden und Beschäftigte trafen sich zu einem Austausch in unseren Oberlin Werkstätten. Zu Gast waren Staatssekretär Dr. Rolf Schmachtenberg und Dr. Annette Tabbara vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) sowie Martin Berg und Kathrin Völker von der Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen e. V.. Sie informierten sich über ein neues Digitalisierungsprojekt und kamen bei einem Rundgang mit Beschäftigten ins Gespräch.

„Ich habe nie bereut, in den Oberlin Werkstätten zu arbeiten“, erzählte Stefanie Schulz, die seit 2016 in der Korbflechterei unserer Oberlin Werkstätten arbeitet. Seitdem wurde sie nicht nur zur Vorsitzenden des Werkstattrates gewählt, sondern fand auch ihre große Liebe hier. Sie berichtete aber auch von Problemen im Alltag – etwa zähen Ämtergängen und den Kampf um ihre Rechte. „Oft fallen Menschen mit Behinderungen in der Politik hinten runter“, findet auch Stefanie Falk, eine von 32 Beschäftigten unserer Abteilung Digitalisierung, in der auch Menschen mit psychischen Erkrankungen arbeiten. „Deshalb sind solche Treffen und auch der Gang zur Wahlurne am 26. September wichtig“, sagte Staatssekretär Dr. Schmachtenberg.

Ideen für mehr Teilhabe am Arbeitsleben gab es viele: Werkstattleiter Andreas Kaschubowski etwa würde gern mehr Inklusion leben und auch Gesellen in den Werkstätten ausbilden und Andreas Koch, Vorstand Strategie im Oberlinhaus, plädiert für eine noch stärkere Zusammenarbeit von Werkstätten für Menschen mit Behinderungen und Berufsbildungswerken – dies setze auch eine engere Abstimmung der Kostenträger voraus. So könne etwa die Fahrradwerkstatt der Oberlin Werkstätten auch als Ausbildungsstätte für Azubis – ganz unabhängig von einer Behinderung – dienen.

Pressestelle Oberlinhaus