Leitbild & Selbstverständnis

„Menschen bilden. begleiten. behandeln“ – das ist unser Leitsatz und so sollen die Menschen unsere Arbeit wahrnehmen: Als Unternehmen für Menschen. Der unmittelbare Dienst von Menschen an Menschen ist Inhalt unserer Arbeit, ganz gleich ob in unseren Kindergärten, Schulen, im Berufsbildungswerk, in der orthopädischen Fachklinik, der Rehaklinik, im Rehazentrum, in Wohnstätten, Werkstätten und anderen Bereichen.

Der Verein Oberlinhaus ist Mitglied im Diakonischen Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz e.V. Unsere rund 2.000 Mitarbeitenden arbeiten im christlichen Auftrag und setzen unseren diakonischen und fachlichen Anspruch im täglichen Dienst in die Tat um. Darüber hinaus prägen unser Leitbild und unser Verhaltenskodex die Arbeit im Oberlinhaus. Das Leitbild ist für unsere Mitarbeitenden eine Art Verfassung, die unser Selbstverständnis im Oberlinhaus begründet: Wo kommen wir her? Wo wollen wir hin? So ein Leitbild ist für uns Ansporn und Verpflichtung zugleich.

Zusätzlich haben wir einen Verhaltenskodex mit unternehmensinternen Regeln verabschiedet, der für alle unsere Mitarbeitenden gilt. Mit diesen Verhaltensgrundsätzen geben wir ihnen einen Wegweiser an die Hand, der die wesentlichen Grundprinzipien unseres Handelns zusammenfasst, konkretisiert und sie somit in der Bewältigung der rechtlichen und ethischen Herausforderungen bei der täglichen Arbeit unterstützt.

Unsere soziale Unternehmensverantwortung im Umgang mit Spenden

Unsere Aufgabe ist es, Menschen zu bilden, zu begleiten und zu behandeln mit dem Auftrag, sie in ihrer Würde zu stärken, ihnen qualifiziert zu helfen sowie zu einem selbstbestimmten Leben zu ermutigen und zu befähigen.

Zur Erfüllung dieser Aufgabe agiert das Oberlinhaus als gemeinnütziges Unternehmen nach wirtschaftlichen Grundsätzen und wird entsprechend der Bestimmungen der Sozialgesetzgebung aus öffentlichen Geldern finanziert. Diese Mittel reichen jedoch oft nicht aus und können auch nicht dafür verwendet werden, um besondere Projekte zu realisieren. Für dieses „Mehr“ an sozialen Projekten sind wir auf Spenden angewiesen. Die Oberlinstiftung finanziert eine Vielzahl von Projekten mit der großzügigen Unterstützung unserer Spenderinnen und Spender.

In unserer Arbeit wenden wir uns allen Menschen zu, unabhängig von Religion, Geschlecht, Orientierung oder Herkunft. Vielfalt empfinden wir immer als eine Bereicherung. Vielfalt heißt aber nicht Beliebigkeit. Es gibt Grenzen, die wir gemeinsam definiert haben. Gesinnungen, die sich mit unseren Werten nicht vereinbaren lassen, stellen für uns diese Grenzen dar.

Deshalb überprüfen wir die Herkunft von Spenden auf Vereinbarkeit mit unseren diakonischen Grundsätzen – soweit dies uns mit angemessenem Aufwand möglich ist. Dies bedeutet, dass wir Spenden von allen Personen, Organisationen, Institutionen und Parteien mit großer Dankbarkeit entgegennehmen, solange sie

  • unsere Unabhängigkeit nicht in Frage stellen;
  • nicht von Institutionen, Organisationen oder Parteien initiiert sind, deren Positionen denen von Diakonie und Kirche widersprechen;
  • nicht dazu dienen, eine Haltung zu legitimieren, die nicht mit unseren christlichen Werten vereinbar ist;
  • nicht illegaler Herkunft sind.

Wir verpflichten uns zu einem wirtschaftlichen Umgang mit den uns anvertrauten Geldern.

Einen Einblick in unsere vielen Förderprojekte finden Sie auf der Seite der Oberlinstiftung.

Ansprechpartner für den Verhaltenskodex

Dr. jur. Christoph Partsch

Vertrauensanwalt / Ombudsmann

Pfarrer Dr. Matthias Fichtmüller

Theologischer Vorstand